Rückmeldungen

"Was ich dir noch sagen wollte..."         ... können Sie mir sehr gerne per E-mail mitteilen.

Hier finden Sie Kommentare und Rückmeldungen von Teilnehmer/innen, kurze und längere. Sie vermitteln einen kleinen Eindruck, wie Menschen meine Veranstaltungen erleben, was man dabei individuell erfahren und für sich entdecken kann.

Selbstverständlich werde ich Ihren vollständigen Namen und insbesondere Ihre persönlichen Mitteilungen hier nicht veröffentlichen.


 

Frühlingsboten im Kaiserstuhl (26. März 2017)

Küchenschellen und Wildkräuterschmaus

Es war ein wunderbarer Tag mit top Wetterverhältnissen. Tolle Vegetation, genussvolle Ausblicke, fundierte Erzählungen und Hintergrundgeschichten und eine einzigartige Meditation mit und durch die Pulsatilla.

Ich freue mich sehr Thekla und Dir begegnet zu sein...es war eine maximale Bereicherung.

Obwohl ich für die Farbe Lila nicht viel  übrig habe und Vorurteile über die Homöopathie mitbrachte, studierte ich diese Pflanze intensiv, dank der Aufgabe die uns Thekla stellte.....und wurde letztendlich eines besseren belehrt: ich empfand tiefe Ehrfurcht vor dieser flauschigen, kraftvollen Schönheit mit all ihrem Widerstand und den trotzigen Eigenschaften und entdeckte letztendlich einige Parallelen in mir.

Ich war sehr berührt!

Auch das Thema Achtsamkeit scheint mich permanent herauszufordern und es tat gut mich erneut darin zu üben.

Ich bedanke mich recht herzlich und freue mich auf die nächsten bereits gebuchten Erlebnisse.

Tina

 

Pilgerwanderung auf den Belchen zur Herbst-Tagundnachtgleiche 2015

Es war eine tolle Wanderung am Samstag - herzlichen Dank.

Der Weg war toll ausgesucht (v.a. die Idee den Bannwald zu durchwandern - mit Abständen und mit viel Zeit) und oft ohne Reden - wie intensiver man sich endlich konzentrieren kann, als immer durch Reden abgelenkt…

Für mich schloss sich die Natur immer weiter auf - ich fühlte mich näher in Kontakt und in Dankbarkeit mit ihr. Danke für alle gut ausgesuchten Worte und Denkanstöße, die mir halfen, meine Wahrnehmung von der Umgebung und von mir selbst zu stärken".

Carola

 

Dieser Tag auf dem Belchen war eine Kostbarkeit für mich. Stressfrei, mit Innehalten, Besinnung und Austausch gingen wir durch den Wald zum Gipfel.

Entschleunigung und weitere Anregungen unserer Wanderführerin öffneten meinen Blick für die Schönheit um mich herum. Es war ein regnerischer Tag, doch die Sonne blinkte auf in den Wassertropfen, die von den moosgepolsterten Felsen fielen. Wie in Kristallen spiegelte sich die ganze Skala des Regenbogens darin. Der Belchen ist vielen ein Kraftort. Mir auch.

Christa

 

Entschleunigen und kaiserlich genießen

Ich dachte, ich kenne den Kaiserstuhl. Du hast mir wunderbare neue Erfahrungen eröffnet wie ich sie bisher nicht kannte. Danke.

Claudia

"Durch dich habe ich eine faszinierende Erfahrungstiefe erlebt. Wenn ich alleine unterwegs bin, erlebe ich das nicht."

Hanke

"Das nächste Mal werde ich mit veränderter Wahrnehmung und offeneren Sinnen durch den Kaiserstuhl wandern…Danke!

Johannes

"Dieser Käse - mmh! Hätte nie gedacht, dass es so was  im Kaiserstuhl gibt."

Hildegard

 

Begegnung mit Bäumen

Nach den Übungen mit Dir, hatte ich bei der anschließenden Baummeditation eine starke erweiterte energetische Wahrnehmung.

Eide

 

Frau Holle, das Märchen und ihr mystischer Berg

Frau Holle wirkt nach, in Gedanken und vor allem im Herzen. Dir noch mal herzlichen Dank für die intensive Hinführung zur großen Mutter. Habe grad den starken Wunsch, mit einigen Göttingerinnen diese Plätze nochmal aufzusuchen…

Mechthild

 

Das Seminar „Frau Holle, das Märchen und ihr magischer Berg“ war für mich der Inbegriff dessen, was man eine ganzheitliche  Erfahrung nennen kann!  Ich hätte im Vorfeld niemals erwartet, dass es für einen normal Sterblichen möglich ist, tatsächlich unterschiedliche Energien an Orten zu spüren. Ich bin ein eher rational gesteuerter Mensch und hatte daher nicht die Erwartung, tatsächlich eine tiefere Erfahrung zu machen. Ich kenne mich gut genug und weiß, dass ich mich den Dingen eher nüchtern nähere. Umso mehr hat es mich überwältigt und es hat auch Glaubenssätze angekratzt…

Es gibt Möglichkeiten, sich der Natur zu nähern und zwar so, dass sie sich einem mitteilt. Das, was man dabei wahrnimmt ist nichts Fremdes, oder eine Erfahrung, die völlig neu ist. Und genau das ist es, was mich so überwältigt hat: es ist etwas Vertrautes. Ein Gefühl, das man kennt aber verlernt hat es wahrzunehmen. Man hat das Gefühl einer (Wieder-)Verbindung mit dem großen Ganzen!

Ich kann mir nur wünschen, dass sich so viele Menschen als möglich, auf diese Erfahrung einlassen mögen. Es lohnt sich sehr!

Erika

 

Geomantische Exkursion auf den Taenchel (Elsaß)

…herzlichen Dank für Ihre Anleitungen und Anregungen auf unserer Exkursion zum Taenchel vergangene Woche. Es war für ein Tag, an dem ich viel Kraft schöpfen konnte und der zur Suche nach einer tiefen Verbindung zur Natur animiert hat…

Gabriele

 

Tiefenökologie

Seit meiner Kindheit bin ich sehr naturverbunden, hab mir auch einige Kenntnisse angeeignet und bin seit jeher viel zu Fuß in der Natur unterwegs. Mit den Wanderungen unter tiefenökologischem Aspekt ist seit letztem Jahr eine neue Dimension dazu gekommen, die mir bisher eher unbewusst war und die sich unter der erfahrenen Leitung und in einer sensiblen Gruppe erst entfaltet und bewusst wird: die tiefe seelische und körperliche Verbindung zu Landschaften, Naturphänomenen und Lebewesen

Ursula

Tagesseminar auf dem Belchen

Du hast mir den Zugang zur Natur ermöglicht. Mit der allerersten Übung auf der Wiese hat es schon angefangen. Jedem ist das Herz aufgegangen. Das Spontane, in dieser Leichtigkeit wie du das machst, der Ort!  Mit dir lernt man die Natur richtig kennen, spüren und lieben.

Andrea

 

Odilienberg im Elsaß

Liebe Thekla,

das waren wunderschöne Tage. Ganz großen Dank noch einmal!

Ich war über weite Zeitstrecken in diesen Tagen eher im meditativen Bewusstsein als im alltäglichen. Das klang und klingt noch nach, so dass ich gestern auch erst einmal meinen Schreibtisch allein ließ.

Zu meinem Versinken im meditativen Bewusstsein passt ja auch Dein Kommentar (…) Gerade in der Übung mit den zukünftigen Generationen war das der Fall. Ich war ganz tief versunken und präsent. Sehr angenehm. Und auf innerer Ebene bildete sich da ein Weg des Lichts in die Zukunft hinein. Mein Gefühl war, dass die Urenkelin das eigentlich auch ihrerseits spüren/fühlen/sehen müsste und dass ihre Fragen, auch wenn sie auf rationaler Ebene gestellt waren, sich auf dieser Ebene auch schon wortlos beantworten könnten.

Das war eine sehr inspirierende Übung. Sie wird sicher auch meiner Arbeit Impulse geben. Und vieles mehr aus diesen Tagen.

Es war schön. Und sehr erholsam.

Mit herzlichem Gruß

Volker

 

Odilienberg im Elsaß (Tagesseminar)

Hallo Thekla,

ich sende Dir - unten - meine Rückmeldung zum Seminar am Odilienberg. Auf diese Weise möchte ich mich auch noch einmal bei Dir bedanken.

Herzliche Grüße

Gisela

 Hallo Frau K., (VHS Emmendingen)

es ist sehr nett, dass Sie nachfragen, wie die Exkursion war. Kurz gesagt: Toll! Einerseits ist Frau Kolbeck eine sehr sympathische Frau mit besten pädagogischen Fähigkeiten. Zum anderen überzeugt sie mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Begeisterungsfähigkeit. Glückwunsch, dass Dozent/Innen wie Frau Kolbeck zu Ihrem Dozententeam zählen.

Mit freundlichen Grüßen

Gisela

 

Odilienberg (Tagesseminar mit geschlossener Gruppe)

Ich war zum ersten Mal auf dem Odilienberg. Mich hat sehr bewegt, dass ich, nachdem ich mich darauf eingelassen habe, verschiedene Wahrnehmungen spüren konnte. Besonders beeindruckend war für mich die Wirkung der Odilienquelle in ihrem eigenen Fließrhythmus und durch Menschenhand (Eisenrohr) gelenkt.

Ich kann mir vorstellen, dass es mit einer unbekannten Gruppe mit unterschiedlichen Vorkenntnissen schwierig ist, denjenigen die offen erzählen können, als auch denjenigen, die vielleicht zum ersten Mal dabei sind oder sich nur schwer mitteilen können, gleichermaßen Raum zu geben. Dabei fand ich es für mich sehr hilfreich zu hören, es gibt kein richtig oder falsch. Ich wurde von dir bestärkt der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, bei Unsicherheit hast Du Hilfestellung gegeben, z.B. beim Erspüren der energetischen Schwellen am Eingang zur Heidenmauer. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Für mich war es ein tolles Erlebnis zu erkennen, wie unbewußt man bzw. frau durch die Gegend rennt, wo man doch in der Stille so viel mehr wahrnimmt und merkt, dass es noch eine eigene Intuition gibt.

Es hat mir gezeigt, dass in mir eigentlich ein kleiner Schatz wohnt den ich kaum kenne und viel zu wenig schätze und pflege.

Selbst wenn ich nicht überall etwas "spüren" konnte so haben mich die Plätze, Steine, Heidenmauer, vor allem die Ideen der damaligen Kulturen sehr fasziniert und beeindruckt. Was wir heute als Spiritualität bezeichnen, manchmal sogar belächeln, wurde von  unseren Vorfahren alltäglich erlebt und gelebt.

So jetzt stoppe ich mal meinen Schreibfluß.

Aber auch das hat mir Spaß gemacht, nachträglich noch einmal Revue passieren zu lassen. Es zeigt mir auch, dass ich immer noch davon zehre. Vielen Dank dafür.

Herzliche Grüße

Britta

 

Der Geist des Odilienberg ist noch sehr präsent in mir und es fällt mir leicht, mich jederzeit mit dieser Kraft zu verbinden. Was für ein Geschenk! Danke dir.

Sabine

 

Kandel – Berg der Kräfte

Heute war ich am Kandelberg zu einer geomantischen Naturbegegnung. Es war das erste Mal, dass ich bei solch einer meditativen Naturwanderung dabei war. Meine tiefe Sehnsucht nach mehr Spiritualität im Alltag hatte mich dazu geführt.

Auf dem Gipfel angekommen beginnen wir, uns mit uns selbst zu verbinden, unseren Körper wahrzunehmen. Dies ist die Voraussetzung, um die Natur spüren zu können, das Wesentliche, das für die Augen unsichtbar ist. (…) Nicht nur eigene Erfahrungen, sondern auch Sagen aus früheren, fast vergessenen Zeiten bereichern unser Bild, das wir uns von der Landschaft machen. Da ist die Rede von Hexentänzen, goldenen Forellen (…) Mein Unterbewusstsein spinnt munter weiter mit diesen begierig aufgenommenen Informationen.

(…) Auf dem Weg zum großen Kandelfels machen wir halt an einem ganz besonderen Naturschauspiel: Ein Stückchen Zauberwald tut sich vor unseren Augen auf. Borstige Gräser wachsen wie Polster von den rauen Gneisblöcken und Moosteppiche verleihen dem Ort einen mystischen Charme. Die Flechten lassen die Gesteinsoberflächen wie Gemälde aussehen und die Bäume laden- mit ihren starken Wurzeln fest verankert- zum Anlehnen ein. Doch wieder sind es die Empfindungen, die nicht mit meinen fünf durchtrainierten Sinnen wahrzunehmen sind, die sich tief in meine Erinnerung graben. Ich frage mich zu ersten Mal in meinem Leben: Fühle ich mich an diesem Ort willkommen oder störend? Was macht diesen Platz aus, welche Energie hat er für mich? Ich schreie die Fragen in mich hinein, stochere, schaue in die unzugänglichsten Ecken meines Bewusstseins- doch ich finde nichts. Zumindest sehr wenig. Und dennoch: ich werde das Gefühl nicht los, dass ich sehr wohl eine Ahnung habe, wie sich dieser Ort auf  mich auswirkt. Doch kann ich meinen Gefühlen wirklich trauen? 

(…) Für mich war diese Herangehensweise an die Natur eine große Bereicherung. Es fällt mir sehr schwer, eine spirituelle Ebene in mein Alltagsleben zu integrieren. Noch schwieriger empfinde ich es, diese mit Freunden zu teilen. Hier lerne ich eine für mich in sich stimmige Methode kennen, die diese beiden großen Sehnsüchte vereint und somit meinen Horizont um Ellen erweitert. Wie viel Wundervolles und Spannendes es doch zu entdecken gibt, was man weder mit den Augen sehen noch mit den Ohren hören kann. Faszinierend, wie viel Bäume und Felsen, Moose, Kräuter und Wasser uns erzählen können, wenn wir uns offen dafür zeigen. Ich bin sehr dankbar über diese Möglichkeit, in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter mein intuitives Gespür für solche Wesenheiten wiederzuentdecken und so einen Teil meines Selbstvertrauens und meiner Macht zu mir zurückzuholen.

Denis

 

Hoher Meißner, Frau Holle-Berg

…es war ein wirklich wunderbares Wochenende und nochmals meinen Dank an dich dafür!  Allein schon dich zu beobachten war faszinierend. Du strahlst von innen heraus, wie ich es noch nicht gesehen habe.

Ich zehre auch noch sehr stark von den Erlebnissen am Berg. Ich hätte niemals erwartet, dass ich derart viel spüren/wahrnehmen könnte. Wenn ich an einige Plätze denke, dann bewegt mich das immer noch.

Ich möchte auch unbedingt, dass ich es bewahren kann und das Abrutschen in den Zweifel so lange als möglich hinauszögern. Daher war ich am Sonntag zu einem (wenn nicht DEM) Sagen-Berg im Saarland: dem Litermont. Kennst du den? Ich war da ganz früh in diesem Jahr schon mal (wandern) und bin an sehr faszinierenden Orten vorbeigekommen. Einen davon habe ich am Sonntag gesucht, und nicht wieder gefunden. Ich war damals schon sehr angetan von dem Platz, wusste aber da noch nicht, wie ich mich "ihm nähern" sollte. (…)

Was das nächst Frühjahr am Meissner angeht -  Ich fänds toll, wenn wir alle gemeinsam uns wiedersehen würden.

Erika

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Nanda Theklas Begleitung war sehr wichtig für meine Erfahrungen. Sie wirkt auf mich sehr geerdet und gleichzeitig dem Geistigen verbunden. Thekla, mit der ich genauso gut über Politik und Ökologie diskutieren kann, nahm ich die Botschaft, dass es da etwas zu entdecken gibt, was man nicht sehen kann, leicht ab.

Und besonders hilfreich war mir ihr grundlegender Ansatz, mit ihren geomantischen Seminaren nicht das "Objektive" in der Natur suchen zu wollen ("dieser Ort  i s t  so oder so), sondern immer dialogisch vorzugehen: Welche Teile in mir gehen in Resonanz an diesem Ort?

Spannungen an dem Ort - Spannungen in mir.

Alle persönlichen Gefühle und Empfindungen sind wichtig. Dieser Ansatz ermöglicht persönliches Wachstum   u n d  Heilung in der Natur, sofern sie das nötig hat. Er führt zu mehr Bewusstheit für das eigene Dasein und für die umgebenden Kräfte.

Nanda Thekla ist ein guter Katalysator für innere Erfahrungen. Sie nimmt die Landschaft genauso wichtig wie die einzelnen TeilnehmerInnen mit ihrem Hintergrund und ihrem Erfahrungsstand.

Anna Gertrud, April 2009 (Teilnehmerin verschiedener Seminare und der Geomantieausbildung)

 

Saarland, Europoäisches Zentrum für Meditation und Begegnung

liebe Thekla

in der vergangenen nacht habe ich mal besser geschlafen und viele kurze, schöne träume gehabt. einen davon möchte ich gerne mit dir teilen, wenn du magst, denn er ist als nachwirken des seminars entstanden, aus den begegnungen mit der natur und mit dir.

ich danke dir für deine herzenswärme, für deine intensive begleitung und für deine ausdauer im spüren.

liebe grüße aus dem wald

Elisa

Heilen

Zusammen mit einer zweiten Frau mache ich mich auf den Weg.

Wir sind Heilerinnen. Menschen, die nach Heilung suchen, wollen wir zu der Erkenntnis bringen, dass in ihrem Inneren das Göttliche lebt. Denn wenn sie das Göttliche in sich selbst finden und in allem, was ist, wenn sie damit aufhören dürfen, nach einem fernen Gott zu suchen und daran zu verzweifeln, sich von ihm getrennt zu fühlen, dann können sie heil werden.

Weiße Schleier haben wir uns übers Haar gebunden, damit die Menschen uns als Heilerinnen erkennen können. Aber was wir tun können, um die Menschen zu dieser Erkenntnis zu bringen, wissen wir noch nicht. Hin und her überlegen wir, besprechen unsere Einfälle, verwerfen sie wieder, überlegen weiter ...

Da steht eine Frau vor mir. Warm und tief schaut sie mir in die Augen. Sie sucht nicht Heilung, sie ist heil und ganz.

„Wozu trägst du den weißen Schleier? Wozu willst du tun?“ fragt sie mich.

Ich erkläre. Aber sie sagt nur ganz sanft:

„Schau in meine Augen.“

Unendlich warm und tief geht ihr Blick, berührt mich voller Liebe in meinem tiefsten Inneren.

„Spüre ...“, sagt sie sanft. „... Spüre ...  Kannst du mein Wesen spüren?“

Ich spüre die Liebe, das Göttliche. Und da wird es mir zu viel.

„Erkennst du mich?“ fragt sie.

„Wenn ich das zulasse und ausspreche“, erwidere ich, „muss ich niederknien und dich anbeten.“

„Das Göttliche will nicht angebetet werden“, antwortet sie. „Es will erkannt und angenommen werden. Es will lebendig sein in dir, in jedem Lebewesen. Kannst du das annehmen?“

Ja, genau das ist es ja, was ich die Menschen lehren will. Ich bin erstaunt, wie schwer es mir fällt, das nicht nur zu wissen sondern in seiner ganzen Tiefe zu spüren.

„Annehmen ... spüren ...“ sagt sie.

Und ich begreife, dass die Erkenntnis nur der erste Schritt zum Heilwerden ist. Spüren und annehmen.

Während ich noch staune, fügt die Frau hinzu:

 „Wenn die Menschen, die zu dir kommen, es in deinen Augen erkennen können, wenn sie zulassen können, dass es auch in ihnen, in ihrem tiefsten Inneren lebendig ist, wenn sie es annehmen und spüren können ... spüren ... werden sie heil.“

Dann ist sie verschwunden.

Noch immer staunend wache ich auf.

geträumt und gespürt in der Nacht zum 24. April 2012

Elisa

 

Liebe Nanda Thekla,

diese Woche hatte ich ein schönes Erlebnis, das ich gerne mit Dir teilen möchte. Am Donnerstag Nachmittag verspürte ich ein Bedürfnis, Kontakt mit den Bäumen aufzunehmen. Ich fuhr zu einem kleinen Buchenwald, genannt Lohwald. Ich lief durch den Wald und ließ mich, so wie ich es von Dir gelernt habe, von einem Baum anziehen. Ich ging zu ihm hin, begrüßte ihn und fragte ihn, ob er mir etwas mitteilen wollte. Es kam keine Antwort. Der Baum stand am Rande eines Feldes und ich trat hinaus und stellte mich in die Sonne. Die Baumkrone war noch über mir. Ich hörte ein ständiges Rascheln und Flattern das wohl von einer Gruppe Tauben in der Baumkrone kam. Sehen konnte ich sie allerdings nicht. Ständig fielen einige Bucheckern vom Baum auf den Boden. Ich verband mich mit der Erde und der Sonne. Dann konzentrierte ich mich auf das Herzzentrum der Erde und konnte auch ein Herz vor meinem geistigen Auge erkennen. Mit meinen Händen ergriff ich das Herz und es überkam mich eine leichte Traurigkeit. Tränen der Rührung stiegen auf. Ich ließ die Emotionen einfach fließen und setzte ihnen keinen Widerstand entgegen. Nach einer Weile kehrte ich zum Baum zurück und legte meine Hände auf den Stamm. Ich atmete zusammen mit ihm. Das Flattern und Rascheln in der Baumkrone wurde mir wieder bewußt. Plötzlich wurden die Geräusche immer stärker und es hörte sich nun wie ein heftiges Rauschen an. Ich bin fast ein wenig erschrocken und blickte nach oben, um zu sehen, was da los war. Im gleichen Moment erhob sich die Gruppe von vielleicht 20 Tauben und flog davon. Es kam mir so vor, als ob der Baum die Tauben fortgeschickt hatte. Nun bemerkte ich das gleiche Flattern in einem Baum ca. 100m hinter mir. Auch diese Tauben erhoben sich plötzlich, flatterten durch den Wald, an mir vorbei und hinaus aufs Feld. Von da an herrschte eine himmlische Ruhe in dem Wäldchen. Ich blieb noch eine Weile am Fuße des Baumes sitzen und genoß die wunderbare Stille, bevor ich meinen Weg fortsetzte.

Rainer (Teilnehmer mehrerer Seminare)