Geomantie verstehen - Kraftorte erleben

Was ist und was will Geomantie? In diesem Seminar lernen Sie theoretische un praktische Methoden, sich den verborgenen Dimensionen eines Landschaftsraumes zu nähern, sie zu erfassen, zu benennen und zu deuten. Mit einer Exkursion und Ritualen auf dem Belchen erleben Sie Geomantie als Schlüssel zur beseelten Natur und unseren eigenen, innewohnenden Potentialen.

Was ist und was will Geomantie? Gaia, die Muttergottheit Erde der griechischen Mythologie, hat eine eigene Sprache, der wir uns nähern können, die wir verstehen können. Seit Urzeiten und in allen alten Kulturen waren die Menschen über die Muttergottheit Erde mit der lebendigen, beseelten Natur fest verbunden. Sie sahen im Austausch zwischen Erde und Mensch ein wechselseitiges Geben und Nehmen, ein gegenseitiges Befruchten für gemeinsames Wohlergehen. Mit diesem Bewusstsein sind sie an Orten der Kraft eingetaucht in die mystischen Sphären der Landschaft, haben sich berühren lassen und dort Heilung an Seele, Geist und Leib gefunden.

In diesem Seminar lernen wir theoretische und praktische Methoden, uns den verborgenen Dimensionen eines Landschaftsraumes zu nähern, sie zu erfassen, zu benennen und zu deuten. Wir besinnen uns auf unsere alteuropäischen Wurzeln, auf die oft verlorengegangene, uralte Gabe des Lauschens in den zeitlosen Raum und seine Wirklichkeit.

Die geomantische Exkursion am zweiten Tag führt uns auf den Belchen, den Sonnenberg der Kelten, einem heiligen und heilenden Ort. Wir lernen in der Geologie, der Landschaftsgestalt und in den Pflanzen dort den Ausdruck der „Geistseele“ des Berges kennen. Rituale werden uns dabei unterstützen. So wird Geomantie zu einem Schlüssel, der uns Pforten zur beseelten Natur und damit auch zu unseren eigenen, innewohnenden Potentialen aufzuschließen vermag.