Frau Holle, das Märchen und ihr magischer Berg

Nirgendwo sonst ist das Wesen von Frau Holle so präsent wie auf ihrem sagenumwobenen Hausberg, dem hohen Meißner. Holle-Teich, Altweiberhemd, Kitzkammer, Holles Stuhl, Holle’s Morgengabe.

 



Manchmal soll sie des Mittags über ihrem Teich zu sehen sein, worin sie die ungeborenen Kinder hütet und jenen Frauen bringt, die sich ein Kind wünschen. Hier war das berühmte Märchen lebendig geblieben bis die Gebrüder Grimm es niederschrieben. 

Wer oder was ist Frau Holle? Nur eine Sagen- und Märchengestalt? Symbolisiert sie die Große Göttin der alten Völker, Mutter Natur - die Mutter allen irdischen Lebens? Führt Frau Holle und ihr Berg uns auf die Spur zu „Gott weiblich“? öffnet sie uns eine neue Sicht auf uns selbst und unseren Heimatplaneten – jetzt - am Ende des patriarchalen Zeitalters und mitten in der gesamtökologischen Krise? 

An besonderen Kraftplätzen werden wir spürend und lauschend diesen Fragen nachgehen und erfahren, wie Frau Holle mit der Landschaft verwoben ist, sich in uns widerspiegelt, uns nährt.